Schluss mit Oberflächlichkeiten – Muskuloskeletaler Ultraschall

Muskuloskeletaler Ultraschall – MSU?

Das Potenzial des muskuloskeletalen Ultraschalls (MSU) eröffnet der Physiotherapie ein neues Spektrum. Das „real time scanning“ ermöglicht eine ergänzende Visualisierung der klinischen Funktionsuntersuchung, ein verbessertes Management von Risikofaktoren (Red Flags) sowie eine bessere Evaluation des Therapieverlaufs und der -ergebnisse.
Die bildgebende Ultraschalldiagnostik wurde im Rahmen des „Rehabilitative Ultrasound Imaging“ (RUSI) schon 1968 von Ikai und Fukunaka verwendet, um die Kraft des Oberarmes in Relation zum Muskelvolumen zu bestimmen. Auch bei der Evaluierung der Bauchmuskulatur (Hodges et al. 2003) sowie des Beckenbodens (Junginger et al. 2008) wird der bildgebende Ultraschall bereits als langjährig etabliertes Verfahren von Therapeuten verwendet.

Warum MSU in der Praxis?

MSU in der Physiotherapie ermöglicht ein gezielteres, effizienteres Diagnostik- und Therapiemanagement. Das Verständnis für topografische Anatomie und komplexe Zusammenhänge wächst. Der MSU liefert Zusatzinformationen über Indikation und Kontraindikation für Physiotherapie. Weitere Vorteile: Smarte Verlaufsdokumentation anhand der US-Bilder. Valides Messinstrument (Diagnostik, Evaluierung, Klinimetrie). Gezieltere Patienteninformation. „Dual Use“ als Diagnostik- und Biofeedback-Verfahren.

 

Quelle: http://www.vpt.de/nc/aktuelles/vpt-meldungen/archiv/meldung/greifbares-sichtbar-machen-muskuloskeletaler-ultraschall/
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